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24h Rennen 2016

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Jun 01 2016
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Das 24h-Rennen am Nürburgring gehört seit ein paar Jahren fest in meinen Termin-Kalender und dank Nissan Deutschland bekamen wir auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, diesem großartigen Event beizuwohnen. Und es sollte mein erstes Rennen im “Nur-Gucken” Modus, dh ohne Akkreditierung, Termindruck und Kamera werden… auch mal sehr entspannt!

Im Nissan-Race-Camp angekommen, erwartete uns direkt der nagelneue GT-R des Modelljahres 2016. Aber auch hier hiess es… nur gucken, nicht anfassen! Dazu wird es aber am nächsten Wochenende auf der Rennstrecke von Spa (BEL) hoffentlich genug Gelegenheit geben. Ein kann ich schon mal sagen: Die geschärften Linien an der Front sehen richtig geil aus! Nachdem wir uns bei bestem Wetter die beiden WTCC-Läufe angeschaut hatten, ging es dann auch prompt Richtung Fahrerlager, um einen ersten Blick in die Boxengasse zu werfen und den Teams bei der Einfahrt in die Startaufstellung zuzuschauen. Und ja…  ganz ohne Kamera ging es dann doch nicht:

Nach dem Start des Rennens, welchem wir entspannt von der Tribüne aus beiwohnten, ging es zurück ins Camp, denn gegen 18 Uhr wollten wir an der von Nissan angebotenen Gelände-Tour mit dem neuen Navara teilnehmen. Der Zeitpunkt war gut gewählt, denn gerade dort angekommen, ging auf einmal die Welt unter. Regen, Hagel und Schnee auf einigen Teilen der Strecke sorgten für einen Rennabbruch. Erfahrungsgemäß würde bis zum Neustart wohl (leider) einige Zeit ins Land gehen. Diese nutzen wir, um uns unter Anleitung der Nissan-Instruktoren mit dem Pickup ungefähr eine Stunde lang durch den Schlamm des Offroad-Geländes zu wühlen. Wirklich krass, wozu diese, von den meisten Besitzern zu Pferdeanhänger ziehenden Waldweg-Cowboys degradierten Fahrzeuge in der Lage sind.

 

 

Pünktlich zum Neustart des Rennens waren wir zurück an der Strecke und nachdem wir uns in der Nissan-Hospitality gestärkt hatten, wartete auch schon das nächste Highlight…  Boxenführung! Wer noch nie bei einem Rennen dabei gewesen ist, muss wissen…  An keiner Stelle kommt man dichter an das Renngeschehen heran…  Die Hektik der Teams, Motorengebrüll, schreiende Mechaniker… Gänsehaut!

 

 

Nachdem wir uns ausgeschlafen hatten und zurück an der Strecke waren, wagten wir noch einmal den Weg zum Schwalbenschwanz, wo viele Fans aufgrund der neuerlich angesagten Regenschauer schon angefangen hatten die Zelte, welche teilweise ganzen Forts glichen, abzubauen. Ich selbst finde Campen ja auch ganz nett, aber unter solchen Bedingungen bin ich dann doch ganz froh, ein trockenes Dach über dem Kopf zu haben, wenn es drauf ankommt. So genossen wir dort ein paar Stunden lang das Donnern der vorbeifahrenden Rennwagen bei Lagerfeueratmosphäre und machten uns dann zurück auf den Weg zum Nissan-Camp, um das Ende des Rennens nicht zur verpassen, welches spannender nicht sein konnte! Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei!

 

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